Egal ob Novize oder Urgestein, wir alle werden regelmäßig in der AEMP mit Fragen konfrontiert, die wir nicht direkt beantworten können. Das Handbuch für die sachgerechte Aufbereitung von Medizinprodukten hat auf viele Fragen eine passende Antwort parat und vertieft Wissen über unseren Bereich. Seit Jahren sponsert RAGOPLAN die Reihe und zählt die Inhalte intern zum Pflichtprogramm. Wir freuen uns begeisterte Leser und Interessierte auf diese Novellierung aufmerksam zu machen und wünschen Ihnen viel Spaß beim Schmökern.
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1. Der Arbeitstag beginnt mit einem freundlichen „Guten Morgen“
2. Mach es dir „gemütlich“
3. Reflektier, was du tust
4. Check deine To-do-Liste
5. Lerne, Ablenkungen souverän zu vermeiden
6. Beantworte E-Mails nach System
Infos zu den einzelnen Inhalten entnehmen Sie bitte dem Link
Je nach Betrachtungsweise können Konflikte in einer Zentralsterilisation (und deren Schnittstellen) als Chance bzw. Risiko betrachtet werden. Sie können somit der Grundstein für positive Veränderungen (Prozessverbesserungen), aber auch für negative Entwicklungen (Motivationsverlust) sein.
Allgemein formuliert bezeichnet Zusammenarbeit ein bewusstes Zusammenwirken bei der Verrichtung einer Tätigkeit zur Erreichung gemeinsamer Ziele. Es handelt sich somit um eine aktive Form der Kooperation von mindestens zwei Personen. Von daher finden zielorientierte Gespräche nicht im Monolog, sondern im Dialog statt! D.h. die Beteiligten sind gemeinsam bei der Problemlösung aktiv und an einer Problemlösung interessiert. Dabei tragen sie ihre wohldurchdachten Argumente bestimmt und freundlich vor.
Nachfolgend einige Tipps zur Konfliktbewältigung:
Was möchte ich erreichen? – Das Ziel nicht aus den Augen verlieren. Argumente vorbereiten.
Wie viel möchte ich erreichen? – Nicht zu viele Ziele auf einmal durchsetzen wollen.
Wer ist mein Gesprächspartner? – Schlüpfen Sie in die „Haut“ und Gedanken Ihres Gegenübers. Reflektieren Sie die möglichen Argumente.
Wann soll mein Ziel erreicht sein? – Realistischen Termin anvisieren. Evtl. Zeiträume für Teilziele vereinbaren.
Wie bringe ich meine Ziele rüber? – Grundsätzlich sachlich und wohlüberlegt.
Wo sollte ich mein Ziel erläutern? – Wichtige Dinge werden i.d.R. nicht zwischen Tür und Angel übermittelt.
Wann sollte ich einen Moderator einschalten? – Zumindest, wenn die Fronten verhärtet sein sollten.
Was sollte ich vermeiden? – Dem im Vorwege zum Scheitern verurteilten Konfrontationskurs. Hierzu gehört auch die Mimik!
Worauf sollte ich achten? – Den Gesprächspartner nicht als Feind betrachten.
Die Chancen können bei Weitem die Risiken übertreffen und zur Verbesserung des Betriebsklimas (auch abteilungsübergreifend) führen. Im Internet lassen sich viele weitere nützliche Informationen zu diesem Thema finden.
Die Gedanken und Gefühle einer anderen Person zu erkennen und zu verstehen, was diesen zugrunde liegt, kann Gespräche für beide Seiten produktiver machen, und die Zufriedenheit steigern.
Wir haben Ihnen deshalb 9 Tipps für empathische Gespräche in der AEMP zusammengestellt:
Zeit nehmen – Nehmen Sie sich Zeit für Ihren Gesprächspartner. Legen Sie Termine dabei in möglichst stressfreie und unterbrechungsfreie Zeiten.
Kommunikationsmodell beachten – Jede Aussage in jedem Gespräch beinhaltet je nach Kommunikationsmodell verschiedene Mitteilungsarten. So beinhaltet das Vier-Ohren-Modell von Friedemann Schulz von Thun z. B. die Ebenen „Sachinhalt“, „Beziehungsmitteilung“, „Appell“ und „Selbstoffenbarung“.Es sollten möglichst alle Facetten der Kommunikation aufgegriffen werden.
Aufmerksamkeit zeigen – Konzentrieren Sie sich auf Ihren Gesprächspartner. Halten Sie Blickkontakt und eine zugewandte Körperhaltung.
Interesse signalisieren – Stellen Sie Fragen, die dem Gesprächspartner die Möglichkeit geben, alle seine Gedanken und Gefühle mitteilen zu können.
Unterbrechungen vermeiden – Lassen Sie Ihr Gegenüber das Gesprächstempo vorgeben und stellen sich darauf ein, damit dieser in seinen Äußerungen und deren Länge frei bleibt.
Verständnisfragen stellen – Es ist wichtig, dass Sie alle Facetten der Mitteilung richtig verstehen, im Zweifel kann eine gezielte Frage Klärung herbeiführen.
Nähe schaffen – Bestärken Sie Ihren Gesprächspartner in seinen Ausführungen mit positiven Kommentaren wie „Ja“, „Interessant“ oder „was ist dann passiert?“ und zeigen damit Wertschätzung.
Inhalt wiederholen – Indem Sie in eigenen Worten wiedergeben, was sie verstanden haben, lässt sich von beiden Seiten prüfen, ob Sie die Botschaft richtig entschlüsselt haben.
Übereinstimmung herstellen – Wenn Sie die Gefühle Ihres Gesprächspartners verbal widerspiegeln, kann das emotionale Übereinstimmung vermitteln und ein positives Gesamtgefühl erzeugen.
Ungeduld kann zu Angespanntheit, Beeinträchtigung der Konzentration und Konflikten im Team führen. Einige Tipps, wie man geduldiger werden kann, haben wir Ihnen hier zusammengestellt:
Ungeduld akzeptieren – Wenn man ungeduldig ist, sollte man dies zunächst akzeptieren, Änderungen brauchen ihre Zeit.
Ziel prüfen – Ungeduld kann zwar Energie zu Änderungen freisetzen, oft verpufft diese Energie aber, wenn das gleiche Ziel auch ohne diese Anstrengung erreicht werden kann.
Situation verlassen – Mit dem nötigen Abstand lassen sich manche Dinge objektiver betrachten. Man kann den Ort verlassen und noch einmal „eine Nacht drüber schlafen“ um räumlichen bzw. zeitlichen Abstand zu gewinnen.
Selbstinstruktion einsetzen – „Einen Schritt nach dem anderen“, „gut Ding will Weile haben“, „kommt Zeit, kommt Rat“, verinnerlicht man diese oder ähnliche Begriffe, kann man sich Geduld selbst „beibringen“.
Aufgaben segmentieren – Teilt man seine Aufgaben in viele kleine Schritte auf, und lobt sich für das Erreichen jedes einzelnen Schritts, fördert das oft Motivation und Geduld.
Spaß haben – Eine kleine Ablenkung, die Freude bereitet, kann besonders in akuten Situationen die Stimmung wieder auf ein hilfreiches Level heben.
Priorität überprüfen – Die Ordnung nach Dringlichkeit und Wichtigkeit zu überprüfen, kann helfen den richtigen Umgang für das jeweilige Problem zu finden.
Alternativen suchen – Manchmal kann man ein Problem auch auf eine andere Weise lösen. Auch weitere Mitarbeiter haben hier vielleicht eine Idee.
Probleme loslassen – Probleme, auf die man keinen Einfluss hat, sollte man versuchen als solche zu erkennen und entsprechend nicht zu versuchen Dinge zu ändern, die man nicht ändern kann.
Ähnliche Tipps finden Sie auch hier: Link
„Jeder Fehler aus dem wir lernen ist ein Erfolg“ – Malcom Forbes
Allerdings fällt es einigen Menschen aus verschiedenen Gründen schwer ihre eigenen Fehler zu sehen und einzugestehen. Das erschwert das Auffinden einer Ursache für ein Problem und somit eine kontinuierliche Verbesserung. Für den Umgang mit Fehlern haben wir Ihnen deshalb einige Tipps zusammengestellt:
Vorbild sein – Ein Fehler kann die Erfolge der Vergangenheit nicht infrage stellen. Wird dies deutlich gemacht, erleichtert das auch anderen zu ihren Fehlern zu stehen.
Ursachen suchen – Wichtig beim Suchen der Ursache für das Problem, dass diese gemeinsam und ohne Schuldzuweisungen durchgeführt wird.
Achtung zeigen – Entwickelt man das Verständnis, dass jeder Mensch Fehler macht, dies aber ohne Absicht und macht man dies z. B. durch Verbalisierung deutlich, trägt das zu einer positiven Gesprächsatmosphäre bei.
Fehler verzeihen – Herziehen, Herumhacken und Auslachen fördern das Rückzugsverhalten des Gegenübers. Durch aufrichtiges Verzeihen der Fehler kann dies vermieden werden.
Enttäuschung mitteilen – Die Darstellung der Situation aus eigener Sicht und der eigenen Wünsche sind Wutausbrüchen, Vorwürfen, Generalisierungen und Abwertung vorzuziehen, da dies auf Beziehungsebene i. d. R. als weniger belastend empfunden wird.
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DGSV
Deutsche Gesellschaft für Sterilgutversorgung